Aktiv und mobil im Vringsveedel

Wie bewegen wir uns in unseren Veedeln?
Wie beleben wir Plätze und Straße?
Wo können sich Menschen begegnen? 


Worum geht’s?

Unsere Stadt und unsere Veedel sind im Wandel – neue Formen der Mobilität erobern den öffentlichen Raum, und Straßen und Plätze werden (wieder) zu Orten des öffentlichen Lebens. Wir wollen gemeinsam mit euch im Vringsveedel erkunden, wie das funktionieren kann. 

Mehr Draußen

Wir wollen, dass der öffentliche Raum vielfältiger und bunter genutzt wird. Dafür sollen Plätze für gemeinsame Aktivitäten geschaffen, Außengastronomie gefördert und Flächen für Mobilität neu verteilt werden.

Bessere Mobilität 

Menschen wollen sich bewegen – auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen. Wir wollen öffentliche und alternative Verkehrsmittel stärken, mehr Menschen auf das Fahrrad bringen, zum Beispiel durch sicherere Radwege und alternative Verkehrsmittel, wie Lastenräder, zugänglicher machen. Darüber hinaus wollen wir das Zufußgehen in den Fokus rücken

Die Straße - Raum für Begegnung? Austausch? Bildung? (Symbolphoto)
Die Straße – Raum für Begegnung? Austausch? Bildung? (Symbolphoto)

Warum im Vringsveedel?

Wir als Agora Köln sind bisher vor allem dort aktiv, wo der Tag des guten Lebens stattgefunden hat – in Ehrenfeld, Sülz, Deutz und im Agnes- und Eigelsteinviertel. Warum jetzt das Vringsveedel? Weil wir überzeugt sind, dass das Vringsveedel mit seiner bunten Mischung und richtungsweisenden Mobilitätsprojekten in Köln bekannter sein sollte.

Nicht zuletzt hat, ganz pragmatisch, die Stadt Köln für das Gebiet Fördermittel im Rahmen des ExWoSt-Projekts vom Bund bewilligt bekommen und uns daraus beauftragt.   

Was steckt überhaupt hinter diesem Projekt? 

Die Agora Köln führt, als Bündnis von Kölner Bürgern und Organisationen, die Quartiers- und Netzwerkarbeit im Vringsveedel im Auftrag der Stadt Köln durch. 

Die Arbeiten sind ein Teil des Projekts Aktive Mobilität in städtischen Quartieren, das vom Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) als Teil des Programms “Experimenteller Wohn- und Städtebau” gefördert wird.

Im Rahmen des Projektes wurden bereits der Radfahrstreifen auf der Ulrichgasse  und zwei Mobilitätsstationen umgesetzt. Darüber hinaus wird derzeit ein Fußverkehskonzept für das Severinsviertel erstellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Fahrradparken im privaten und öffentlichen Raum.

Neben  der Stadt Köln sind die Städte Aachen, Kiel und Leipzig an dem Projekt beteiligt.   

Projektstart ist der 16. September 2019 – direkt nach dem Tag des guten Lebens. 

Was ist geplant? 

  • Veedelstreffen und Veedelsspaziergänge
    Bei Veedelstreffen und Spaziergängen wollen wir Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit geben, sich kennenzulernen, zu vernetzen und gemeinsam Aktionen zu planen. Besonders die Menschen, die bisher noch nicht vernetzt und aktiv sind!

  • Freiraumexperimente
    Wir suchen Menschen und Organisationen aus dem Gebiet, die gemeinsam den öffentlichen Raum beleben wollen. 
  • Quartiersfonds
    Die Stadt Köln stellt Gelder für Aktionen und Installation im öffentlichen Raum zur Verfügung – wir werden diese im Projekt verwalten.
  • Veranstaltungen
    Wir wollen die Freiraumexperimente feiern und vorstellen – zum Beispiel bei einer gemeinsamen Radtour die Wälle entlang (Arbeitstitel: Wall-Fahrt) oder am Abschlussevent (Arbeitstitel: Vrings-Tägchen)

Werde aktiv

Es gibt eine Reihe Optionen, wie Du mitmachen kannst: Bring deine Ideen mit ein, komme zu den geplanten Veedelstreffen oder unseren Veedelsspaziergängen, und gestalte die geplanten Aktionen im öffentlichen Raum, Stellplatzexperimente und Wall-Fahrten mit. Zum Abschluss des Projekts planen wir ein “Vrings-Tägchen” (Arbeitstitel), bei dem wir die Vielfalt und Lebendigkeit des Vringsveedels feiern wollen. Auch hier könnt ihr mitmachen. 

Wir suchen dich

Du kennst dich aus im Vringsveedel? Wohnst seit Ewigkeiten da oder bist gerade frisch hingezogen? Bist bereits engagiert oder möchtest dich engagieren? Hast Fragen zum Projekt?
Melde dich gerne bei vringsveedel@agorakoeln.de.

Was machen mit Freiraum in den Straßen? Das Gogomobil belebt ihn (hier in Ehrenfeld)
(Photo: Agora Köln / Martin Herrndorf)

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