Einladung zum Tag der Nachbarschaften in Sülz am 3. Juli 2016

Tag der Nachbarschaften Sülz
Liebe NachbarInnen aus Sülz, liebe InteressentInnen,
Aufgrund der positiven Erfahrungen beim “Tag des guten Lebens“ am 31.5. 2015 organisieren Nachbarn und Nachbarinnen aus Sülz einen “Tag der Nachbarschaften: Infobörse für Sülz un drömeröm”. Der Tag soll am Sonntag, den 3.7. 2016 von 12 bis 18 Uhr am MüSü-Platz stattfinden, auf der Münstereifeler Straße zwischen Sülzburg- und Marsiliusstraße.
Als BewohnerInnen des Veedels laden wir euch ein: Wir wollen uns zusammenzusetzen, feiern und uns über Ideen und Möglichkeiten für unser Veedel austauschen.
Angedacht ist ein großes Mitbring-Buffet, begleitet durch Kultur und Musik aus dem Veedel. Vereine, Initiativen und Einzelne, die sich im Viertel für den sozialen und kulturellen Zusammenhalt engagieren, können sich und ihre Arbeit vorstellen.
Wenn Du Interesse hast, am 3.7. einen Stand zu organisieren, bitte melde dich einfach bei:
Birgit Scherer-Bouharroun, nachbarschaftsuelz@outlook.com

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Die Agora Köln freut sich auf den zweiten “Tag des guten Lebens” in Köln-Ehrenfeld

Zum zweiten Mal findet dieses Wochenende, am 31. August 2014, der “Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit” in Ehrenfeld statt. Der autofreie Sonntag schafft in den Straßen Freiraum für fast 250 Aktionen von Anwohnern und Vereinen aus Ehrenfeld. Er wird organisiert von einer aktiven Nachbarschaftsgruppe und der Agora Köln, die den Tag auch im vergangenen Jahr initiiert hat.

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Einstimmiger Beschluss der BV Lindenthal für den „Tag des guten Lebens“ in Sülz

Der 2. „Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit“ wird am 21. September 2014 in Köln-Sülz stattfinden. Die zuständige Bezirksvertretung Lindenthal gab bei ihrer Sitzung am Montag dieser Woche grünes Licht für die Bürgerinnen und Bürger in Sülz. Damit genießt die Nachbarschafts-Bewegung, wie schon ein Jahr zuvor in Ehrenfeld, breite politische Rückendeckung. Weiterlesen

Ein gelungener erster Tag des guten Lebens

Das schlechte Wetter hat ausgerechnet am Sonntag eine Pause gemacht. Um 22 Uhr, am Ende unseres Programms aus mehr als 150 Aktionen, ging es mit dem Regen wieder weiter.
Inoffizielle Schätzungen aus Polizeikreisen gehen von 80.000 bis 100.000 Menschen aus, die am 15. September mitgemacht oder den Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit besucht haben.
Wichtiger als die Besuchermenge, war aber die Qualität und die Vielfalt innerhalb der Veranstaltung. Einen Eindruck davon könnt ihr auf der entsprechenden Facebook-Seite bekommen: https://www.facebook.com/tagdesgutenlebens

Vor einem Jahr hieß es noch in politischen Kreisen der Stadt: “Wir dürfen die Bürger mit solch einem visionären Vorhaben nicht überfordern. Vielleicht können wir eine Straße absperren, das wäre realistischer”.  Am Sonntag haben wir gelernt, dass die meisten BürgerInnen manchmal weiter als ihre eigenen politischen VertreterInnen sind.  Unter ihnen gibt es ein breites Bedürfnis nach Gemeinschaft,  freie Räume für Entfaltung und Alternativen. Wir bedanken uns bei der Bezirksvertretung Ehrenfeld und beim Bezirksbürgermeister Josef Wirges, die an diese Vision geglaubt haben. Wir würden uns freuen, wenn andere Bezirksvertretungen und der Stadtrat diesem Beispiel folgen würden.

Das Teilen und die Bürgerbeteiligung waren nicht nur Ziele des Projektes, sondern Bestandteil des Prozesses. Wir haben es nur geschafft, weil sich so viele BürgerInnen für diesen Tag kre-aktiv engagiert und die Verantwortung für diesen Tag mit getragen haben. Zum Teil haben sie sich als Veranstaltungsmanager, als Interviewpartner für die Presse oder als “Helfer des Tages” zur Verfügung gestellt. Dass die Organisation trotzdem fast reibungsfrei am 15. September verlief, ist bewundernswert. Wir wollen uns nicht nur bei unseren Geldgebern und ideellen Unterstützerinnen bedanken: In den letzten Wochen gab es ein noch viel größeres WIR, dass sich für eine lebenswerte Stadt eingesetzt hat. Wir alle waren Mitgestalter, egal wie groß oder wie klein die einzelnen Aufgaben waren, die jeder von uns übernommen hat.

Ein Tag im Jahr reicht für die Nachhaltigkeit nicht aus. Der dauerhafte Prozess ist mindestens genauso wichtig wie das Ergebnis. Was wir uns wünschen?

  • dass der Dialog in den Ehrenfelder Nachbarschaften auch über den Tag hinaus weitergeführt wird und weitere Stadtteile in Köln nachziehen;
  • dass der Raum für ein gutes Leben (Buen Vivir) von Jahr zu Jahr breiter wird und die Zeit dafür zunimmt, auch durch eine Entschleunigung der Lebensstile;
  • dass unsere Forderungen im Bereich der Mobilität Aufmerksamkeit in der Kölner Politik finden und so weit es geht umgesetzt werden;
  • dass unser breites Bündnis zwischen Nachbarschaften, Zivilgesellschaft, Umweltbewegung, Kultur und regionaler Ökonomie noch stärker wird, um die nächsten Ziele des Wandels gemeinsam zu definieren und zu erreichen.

Dafür wird sich die Agora Köln einsetzen. Wir freuen uns auf weitere Mitstreiter (Organisationen wie BürgerInnen) und auf den Tag des guten Lebens 2014!