Radkomm #4

Die Radkomm – Kölner Forum Radverkehr, stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der „Volksinitiative Aufbruch Fahrrad“, die über einen Radentscheid in NRW die Mobilitätswende einleiten soll. Bevor aber auf der Radkomm der Start des Radentscheides offiziell eingeläutet wurde gab es noch die üblichen Eröffnungsansprachen, das Grußwort der Oberbürgermeisterin und der Start von „Stadtradeln Köln“…

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Neugestaltung Ost-West-Achse

Stellungnahme der AGORA KÖLN

Logo Ost-West-Achse

Kurzfassung

Die Agora Köln unterstützt grundsätzlich den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Bereits in unserem nachhaltigen Mobilitätskonzept “Verkehr des guten Lebens” schlagen wir zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung des ÖPNV vor. In Bezug auf die Neugestaltung des Verkehrs auf der Ost-West-Achse kritisieren wir das Bürgerbeteiligungsverfahren und schlagen nachhaltige Lösungsmöglichkeiten vor, die vor allem die Nahmobilität und den ÖPNV stärken. Die Agora Köln fordert Folgendes:

  • Der Durchgangsverkehr für den motorisierten Individualverkehr wird am Neumarkt unterbunden. Durchfahren bzw. queren können lediglich die Stadtbahnen der KVB und der Rad- und Fußverkehr. Durch die freiwerdenden Flächen werden bis zu vier Gleise am südlichen Rand des Neumarkts installiert ohne dass große Platanen abgeholzt werden.
  • Die Ost-West-Achse wird ab sofort für Stadtbahnen mit der Länge von mindestens 75 Metern ertüchtigt, wodurch zeitnah eine Kapazitätserhöhung für die Ost-West-Achse erreicht wird. Zwischenzeitlich erhöhen Schnellbusse und neue Buslinien die Kapazität in Ost-West-Richtung.
  • Eine gesamtstädtische Bedarfsanalyse untersucht quantitative, welche Mobilitätsanforderungen bestehen, führt eine Nutzer*innen-zentrierte Betrachtung durch und berücksichtigte Bedarfe zukünftiger Stadtentwicklungen.
  • Falls die Bedarfsanalyse ergibt, dass Kapazitätserweiterungen erforderlich sind werden zahlreiche Alternativen untersucht. Hierzu zählen die Entstehung eines S-Bahnrings im Zusammenspiel mit der Deutschen Bahn, der Bau von neuen Fahrradbrücken und eine mögliche neue U-Bahn von Deutz aus. Neue U-Bahnrampen in der Innenstadt lehnen wir grundsätzlich ab.

Das Ziel einer schnellstmöglichen Kapazitätsausweitung des ÖPNV auf der Ost-West-Verbindung kann nur durch eine kurzfristig realisierbare oberirdische Lösung erreicht werden. Die Tunnel-Varianten stellen einerseits einen kaum kalkulierbaren Eingriff bezüglich der Kosten, des Zeitraums und der Beeinträchtigungen für den innerstädtischen Stadtraum dar und lassen anderseits kein nachhaltiges gesamtstädtisches und den Fuß- und Radverkehr priorisierendes Konzept erkennen. Solange dieses Gesamtkonzept nicht erkennbar ist, lehnen wir jegliche Tunnelvarianten ab und fordern die Prüfung von anderen Alternativen.

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Bundesweite Falschparker-Aktionswochen vom 28. Mai bis 3. Juni 2018

In Köln unterstützen verschiedene Organisationen und Initiativen – darunter auch die Agora Köln – mit phantasievollen Aktionen die Woche gegen das Falschparken.

  • Wir gestalten den Straßenraum um auf die Problematik der Falschparker aufmerksam zu machen,
  • Wir verschönern Fahrzeuge oder parken sie um, wenn diese andere behindern oder gefährden,
  • Wir erzeugen Bilder durch Aktionen und Infomaterial,
  • Wir nehmen uns „unseren“ öffentlichen Raum für Picknicks und Happenings,
  • Wir unterstützen das Ordnungsamt mit Fremd-Anzeigen per App (wegeheld.org), Web (www.stadt-koeln.de/service/produkt/falsch-geparktes-fahrzeug-melden), Mail (owi-anzeigen@stadt-koeln.de) und Telefon (0221 / 221- 32000),
  • Wir haben noch ganz viele andere Ideen…

Um auf die vielfältigen Probleme rund um das Parken aufmerksam zu machen, haben wir uns inhaltliche Schwerpunkte für verschiedene Tage gesetzt.

  • Montag, 28.05.: Für sichere Schulwege ohne Elterntaxis,
  • Dienstag, 29.05.: Für freie Gehwege und barrierefreie Mobilität,
  • Mittwoch, 30.05.: Für freie Radwege und sichere Infrastruktur,
  • Donnerstag, 31.05.: Am Feiertag nehmen wir uns die Zeit und den Raum zum Picknicken,
  • Freitag, Samstag, Sonntag… da schauen wir einmal…

Natürlich steht es allen Interessierten frei, sich jederzeit und an jedem Ort für #FreieWege, #SicherereSchulwege, #GehwegFrei, #RadwegFrei und barrierefreie Mobilität einzusetzen.

Als Lektüre empfehlen wir von der Agora Köln den Offenen Brief an die Oberbürgermeisterin Reker „GehwegFrei“ (www.agorakoeln.de/2017/03/gehwegfrei-offener-brief)
und das aktuelle Factsheet #2 „Weniger Parkplätze. Mehr Freiraum. Besserer Verkehr.“ (www.agorakoeln.de/fakten).

Infos, Kontakt, Ideen und Berichte über freie.wege.koeln@gmail.comwww.facebook.com/FreieWegeKoeln, twitter.com/FreieWegeKoeln


Falsch geparkte Fahrzeuge melden.
Informationen und Links zu OWI – Fremdanzeigen


 

Forderungen an den Kölner Luftreinhalteplan 2018

Der  „Runde Tisch Luftreinhaltung“ hat in den letzten Monaten einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet, mit dem Ziel die gesundheitsschädlichen Emissionen in Köln wirksam, zeitnah und auch kostengünstig zu senken. Die Agora Köln fordert gemeinsam mit weiteren Umwelt- und Verkehrsinitiativen die Verabschiedung des Luftreinhalteplans.

Inzwischen liegen eine Beschlussvorlage der Verwaltung und umfangreiche Steckbriefe der Einzelmaßnahmen vor. Im Februar wird zudem ein wichtiges externes Gutachten vorgestellt: In einer öffentlichen, gemeinsamen Sondersitzung des Gesundheits-, Umwelt- und Verkehrsausschuss wird dieses am 05. Februar (13:00 Uhr, Rathaus Spanischer Bau) und dann in der öffentlichen Ratssitzung am 06. Februar diskutiert…

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#gehwegfrei – Offener Brief

Worum geht’s

Rullstuhlfahrer auf einem blockierten Gehweg In einem Offenen Brief an unsere Oberbürgermeisterin Reker thematisiert die Themengruppe Mobilität der Agora Köln – mit Unterstützung zahlreicher Initiativen und Verbände – die Problematik der zugeparkten Gehwege und dem dringenden Wunsch nach barrierefreier Mobilität. Weiterlesen

Agora-Abend: Neues Thema gesucht

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Am 26. Januar 2017 fand der erste Agora-Abend im neuen Jahr statt. Mit dabei waren 15 Interessierte und machten sich vor allem Gedanken über ein neues Thema für die Agora Köln. Zu dem Thema soll, wie im Falle der Mobilität, ein neues Konzeptpapier erstellt werden. Es wird Zeit für unsere Bewegung einen neuen thematischen Schwerpunkt zu setzen.

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Niko Paech im Jack Who

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Jack in the Box und JackWho schließen, doch bevor nach fast 5 Jahren die Bagger rollen und sie sich vom alten Güterbahnhof in die neue Location Abenteuerhallen Kalk verabschieden, forderten sie am 15. Oktober 2016 noch einmal dazu auf, gemeinsam mit dem Experten Niko Paech und einigen Kölner Nachhaltigkeitsinitiativen darüber nachzudenken, wie eine Gesellschaft der Postwachstumsökonomie aussehen kann.

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Stadtradeln – eine Bilanz

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Zwischen dem 05. und 25. September beteiligte sich Köln zum ersten Mal am Stadtradeln des bundesweiten Klima-Bündnisses. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass diese muskelbasierte Art der Fortbewegung Köln menschengerechter macht und das Klima schützt. Insgesamt wurden bei der Aktion 516.563 Kilometer erradelt und über 73 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Bundesweit liegt Köln damit auf dem 14. Platz der teilnehmenden Kommunen.

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Kölns Fablab „Dingfabrik“ in Not

Die Dingfabrik gehört zu den ältesten und größten Fablabs Deutschlands und bietet Designern und Künstlern, Kreativen und Nerds, Wissenschaftlern und Autodidakten einen Ort zum Austausch und Verwirklichen von Ideen. In ihrer nippeser Galerie und Werkstatt haben die rund 100 Mitglieder in den letzten Jahren mit unermüdlichem Engagement und großen Investitionen einen Raum geschaffen, der nicht nur ihnen ein zweites Zuhause geworden ist sondern auch zahlreiche Gäste zum kreativen Schaffen einlädt. Denn als gemeinnütziger Verein stellt die Dingfabrik unentgeltlich Know-How und Geräte für interessierte Maker aus Hobby, Prototyping, Kunst und Kultur.

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